Frühlingsputz für dein Herz

Mensch, lebe! Foto: Monica Rehm, Pigeon Point, Tobago

Sobald wir das Stichwort Frühlingsputz hören, besteht die grosse Wahrscheinlichkeit, dass wir Bilder im Kopf haben, wie wir Schränke und Schubladen nach nicht mehr getragener Kleidung durchstöbern, Küchenschränke reinigen, den Kühlschrank sauber machen, oder wie wir den Keller ausmisten, die schlecht erreichbaren Stellen hinter den Möbeln wiedermal sauber machen, Teppiche klopfen und ausbürsten, unseren Garten auf den Frühling und Sommer vorbereiten und allerlei Kram, der sich über die vergangenen Wintermonate angesammelt hat, endlich entsorgen.

 

Wir bringen wieder Licht, Reinlichkeit und Erneuerung an die unbeachteten, vergessenen, vertrauten und übergangenen Stellen unseres Daheims und in unsere Routine.

 

Nehmen wir mal an, die äussere Realität ist ein Spiegel unserer Innenwelt. Solten wir uns dann nur um die ausgetretenen Pfade und Stellen in unserem äusseren Umfeld kümmern, oder auch und ganz besonders um unsere inneren Stellen und Räume, denen wir allzu oft keine Beachtung schenken und die deshalb mehr und mehr in Vergessenheit geraten?
 
Wenn wir darüber sprechen, dass wir unser Selbst erneuern wollen, dann müssen wir unbedingt erwähnen, dass wir unser Selbst nicht erneuern können, solange wir unser altes Selbst nicht einem kompletten Frühjahrsputz unterziehen. Oder anders ausgedrückt:
Mein neues Selbst kann sich nur entwickeln, wenn ich die Gewohnheiten meines alten Selbst ablege.

 

Das alte Selbst vollkommen hinter sich zu lassen, braucht mehr als nur das Lippenbekenntnis, es tun zu wollen oder «den einen Versuch zu starten».
Die Grundlagen dieses Prozesses sind intensive Selbstreflexion, regelmässiges aktives Tun und tiefgehende Bewusstseinsarbeit.

Das bedeutet, dass wir uns in unserem Betriebssystem bis dahin durcharbeiten sollten, wo die unterbewussten Gedanken- und Verhaltensprogramme abgespeichert sind, die unser Leben und Verhalten steuern. Erinnerst du dich noch, an die im Impuls "Belastendes selbst lösen" angesprochenen unterbewussten 98%? Ansonsten kannst du es hier nachlesen.


Genauso wie Zement mit der Zeit aushärtet, so haben sich die Programme unseres alten Selbst über die Zeit verhärtet, und so hat sich mit der Zeit die Art und Weise zementiert, wie wir fühlen und denken, uns ausdrücken und verhalten, wie wir handeln und reagieren.
Um diese alten zementierten unterbewussten Muster an die Oberfläche des Bewusstseins zu holen und aufzuweichen, ist es notwendig, dass wir uns unserer unterbewussten Gedanken, Handlungen und Gefühle bewusst werden und uns mit ihnen soweit vertraut machen, dass sie unserer bewussten Aufmerksamkeit nicht mehr entwischen können.
Das ist diese Bewusstseinsarbeit, die ich weiter oben erwähnt habe.
Das ist dieser tiefenreinigende Frühjahrsputz.

Ist unser tiefenreinigende Frühjahrsputz erfolgreich abgeschlossen, merken wir das daran, dass wir keine, bzw. nur noch selten selbst-einschränkende Gedanken haben, die unsere Wahlmöglichkeiten begrenzen, unser Verhalten und Erleben einengen und unsere Gefühle lähmen.

Es ist von grosser Bedeutung, dass wir uns auf dem Weg zu unserem neuen Selbst vom alten Selbst verabschieden, weil wir sonst weiterhin in der Vergangenheit hängenbleiben und deshalb angstvoll in die Zukunft blicken.
 

Je öfter wir jeden Tag unbewusst in der Vergangenheit hängenbleiben, desto grösser ist das Hindernis, das wir auf dem Weg zu unserem neuen Selbst überwinden müssen.
Es ist klar, dass unsere Erinnerungen an die Vergangenheit entsprechende Gefühle in Verbindung mit der Vergangenheit hervorrufen. Sowohl die Erinnerungen an, als auch die Gefühle in Verbindung mit der Vergangenheit halten uns dann in der Vergangenheit gefangen.
Daraus ergibt sich die folgende Frage: Wie häufig müssen wir üben, bis wir nicht mehr täglich und so oft mit unseren Gedanken in der Vergangenheit hängen bleiben und lieber bewusst an eine vielversprechende Zukunft denken?

Solange wir täglich noch immer mehr Zeit damit verbringen, uns an unsere Vergangenheit zu erinnern, als uns unsere Zukunft vorzustellen, bleiben wir in unserem alten Selbst verstrickt. So bleibt in unserem Leben weiterhin alles beim Alten.

Das Ziel dieser tiefen Bewusstseinsarbeit ist, dass wir die alten Muster und Gewohnheiten unterbrechen, die uns daran hindern, zu dem Menschen zu werden, der wir im Leben sein wollen.
Wenn wir unser neues Selbst werden wollen, müssen wir unbedingt verlernen, wer wir in der Vergangenheit waren, alle Verknüpfungen zu unserem alten Selbst lösen und alle alten Programme löschen, bevor wir neue Verknüpfungen herstellen können.

 

Man könnte fast sagen: Wir müssen unseren Verstand verlieren, um unsere Seele zu finden.
Dazu müssen wir alle unangenehmen Gefühle und Emotionen, die mit unschönen Erlebnissen, Erfahrungen und Situationen aus der Vergangenheit verknüpft sind aus unserem Körper und unserem Gedächtnis löschen, bevor wir in unserem Körper und Gedächtnis angenehme neue Erinnerungen, angenehme neue Gefühle und angenehme neue Emotionen erschaffen können.
Das erfordert, dass wir aus unserer uns vertrauten Vergangenheit und der voraussehbaren Zukunft heraustreten, um uns vollständig in den gegenwärtigen Augenblick begeben zu können.
Denn nur im gegenwärtigen Augenblick sind wir im Unbekannten,
und nur im Unbekannten können wir Neues schaffen.
Sich mehr und mehr mit dem Unbekannten vertraut zu machen, bedeutet, den gegenwärtigen Moment aushalten zu können.

Fazit: Wenn wir unseren Verstand gerade halbwegs verloren, und unsere Seele erst zur Hälfte gefunden haben, sollten wir mit uns selbst geduldiger sein.

Du darfst dich gerne bei monica melden, wenn du deinem Herzen einen Frühlingsputz gönnen magst.
Sie freut sich auf deine Nachricht.

 

#yourwaytofreedom #befreiungsweg 

Foto ©monica 
 

Disclaimer von monica rehm - more4life®

 

Ich mache keine Heil- und Heilungsaussagen,
 gebe keine Heil- und Heilungsversprechen, 
und ich heile nicht.
 Ich stelle keine medizinische Diagnosen.
 Ich biete alltagstaugliche Lebens- und Soforthilfe.
 Dabei lege ich Wert auf die Aktivierung der Selbstheilungskraft
 sowie Einfachheit in der Anwendung und Klarheit im Prozess.
 Mein Mentoring ersetzt weder eine Psychotherapie,
 noch eine ärztliche u/o andere medizinische Behandlung. 
Ich bin diplomierte Psychologin, jedoch keine Psychotherapeutin,
 diplomierte Ernährungsberaterin,
 akkreditierte und zertifizierte Fettsäureberaterin
 zertifiziert für Familien- und systemische Aufstellungsarbeit 
und zertifizierte Mentaltrainerin.
 Ich arbeite selbstständig und biete die Einzelsitzungen
 entweder vor Ort in meinem Atelier oder online an.
 Ich wende sanfte und rein äusserliche Methoden an
 und setze keine zusätzlichen Mittel oder Mittelchen dabei ein.
 Ich betreibe keinen Handel mit Nahrungsergänzungsmitteln u/o Kosmetika
 und biete solche Produkte auch nicht zum Verkauf an. 
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